Sicheren Job kündigen und reisen:
Ich bin dann mal ortsunabhängig

„Kann ich Dich irgendwie aufhalten?“

Das waren die ersten Worte meiner Leiterin. 

Gerade hatte sie von mir erfahren, dass ich meinen Job als Buchhalterin kündige. Tagelang hatte ich gegrübelt, wie ich es ihr am besten sage.

Wie ich ihr beibringe, dass ich meinen Job kündige. 

Und die Firma verlasse. 

Nicht nur ein bisschen. Für ein Sabbatical etwa, einer Auszeit vom normalen Leben. Sondern für immer. 

Seit 18 Jahren arbeiteten wir zusammen. Seite an Seite. Ihr Büro war nur ein Augenzwinkern von meinem entfernt. In Hörweite. Immer ansprechbar, immer bereit für eine praktische Lösung.

Und dann kam Corona. Im Homeoffice definierte ich das Gefühl Freiheit für mich komplett neu.

In diesem Beitrag beleuchte ich mit Dir gemeinsam:

  • warum ich meinen sicheren Job gekündigt habe
  • ob ein Sabbatical es auch getan hätte
  • wie ich künftig meine Nachos verdiene (mit Käse überbacken)

Spoiler: Im April 2022 reise ich mit Swen nach Thailand und arbeite mit ihm ortsunabhängig.

Stehst Du auch gerade an einem lebensverändernden Punkt?

Überlegst Du, den Job zu kündigen? Oder willst Du lieber ein Sabbatical einlegen?

Möchtest Du Deine Work-Travel-Balance grundlegend verbessern?

Dann könnten Dir meine Gedanken helfen, klarer zu sehen. 

Dieser Beitrag handelt vom Loslassen und vom Neubeginn.

Komm mit auf eine Reise durch meine bunte Welt.

Job Kündigung schreiben, Auszeit nehmen
Alles auf Neu: Kündigung des sicheren Arbeitsplatzes

Alles glücklich, oder was? Eine Frage des Standortes.

Ich bin 44. Eine schöne Zahl, wenn ich sie so lese.

Ich bin aus dem Gröbsten raus. Meine beiden Söhne sind erwachsen. Und jetzt? 

Persönliche Freiheit war lange Zeit nicht mein Wunsch. Ich wollte, dass es unseren Kindern gut geht. Mit Anfang 20 wagte ich meinen ersten Neubeginn, zog mit den Jungs weg und baute ein neues Nest.

Ich fand einen Job als Buchhalterin und vergrub mich jahrelang in den Zahlen. Erstellte Statistiken, lernte aus der Praxis mit Mietern und buchte in der Finanzbuchhaltung ausgelassen herum. Gewissenhaft sortierte ich Belege und fühlte mich erst wohl, wenn alle Beträge auf dem richtigen Sachkonto waren und ich jede Zahl erklären konnte. Genauigkeit ist ein besonderer Wesenszug von mir.

Verhaltensauffälligkeiten in der Schule bestimmten in dieser Zeit die Gespräche mit unseren Söhnen. Ritalin wurde zum Thema. Dieses merkwürdige Medikament, das Kinder ruhig stellt, aber der Familie und dem Umfeld hilft, wenn nichts mehr funktioniert. Wir wollten das nicht und haben gemeinsam andere Wege gefunden.
Zum Glück konnten wir die Tabletten abwenden.

Die Jungs wurden volljährig und ich ging mit Swen, dem besten Ehemann überhaupt, zum ersten Mal auf Reise.

Freunde schwärmten von der Insel Ko Lanta in Thailand und versorgten uns mit wertvollen Reisetipps.

Bevor wir den ersten Käsefuß auf die Insel setzten, kannten wir den besten Strand und die leckersten Restaurants. Helme und Rucksäcke liehen uns die Freunde gleich mit aus.

Wer weiß, wie unser Leben verlaufen wäre, wenn sie uns nicht mit dem zauberhaften Stück Erde angefixt hätten.

2018 wagte ich mit Swen die nächste Reise nach Asien.

Job kündigen Freiheit Thailand
Losgelassen: Erste Fernreise nach Thailand

Wir reisten als Backpacker durch Sri Lanka, schlürften scharfe Suppen und spazierten mit nackten Füßen an einsamen Stränden entlang. Das Reisefieber hatte uns schwer erwischt und wir genossen das sonnig-feuchte Land.

Und zum ersten Mal im Leben stellten wir uns die Frage:

Job kündigen Entscheidung Würfel

Was wäre wenn,.. wir längere Zeit reisen könnten? Und von unterwegs aus arbeiten. Geht das überhaupt?“

Mir war klar: Als Finanzbuchhalterin in einer Genossenschaft würde ich nicht von Asien aus die Rechnungen überweisen können. Meine tägliche Anwesenheit im Büro war nicht nur erwünscht, sie war Bedingung.

Und so träumte ich von fernen Reisen und plante gedanklich unseren Urlaub für die nächsten Jahre.

Corona veränderte alles.

Plötzlich war mobiles Arbeiten möglich. Mit dem Laptop saß ich auf der Couch und bezahlte pünktlich die Rechnungen für meinen Arbeitgeber. Baute Statistiken in Excel, ordnete digitale Belege und erstellte mit meinen Kolleginnen den Jahresabschluss. Alles voll digital.

Zwischendurch brachten Swen und ich uns gegenseitig Kaffee und gingen zusammen zur Mittagspause in die Küche.

Immer häufiger kam uns der Gedanke:

„So würden wir gern immer zusammenarbeiten.“


Zeit für Veränderung: Warum denn gleich den Job kündigen?

Nichts ist schwieriger, als einfach loszulassen.

schönes Zitat von Siegfried Wache (*1951),
Luftfahrzeugtechniker und Buchautor

Corona blieb. 

Die Regeln lockerten sich. 

Swen und ich kehrten zurück ins Büro. 

Ich regelmäßig, Swen gelegentlich. Als Software-Entwickler braucht er nur seinen Laptop und stabiles Internet. Seine Kollegen trifft er täglich bei Online-Meetings oder er telefoniert mit ihnen.

Meine Chefs erlaubten mir einen Homeoffice-Tag pro Woche.

Und ich sehnte mich nach den Tagen, an denen ich vom Frühstückstisch direkt an den Laptop wechseln konnte.

Nach einigen Monaten kündigte meine Lieblingskollegin ihren Job. Kurzer Arbeitsweg, mehr Zeit für die Familie. Ich verstand sie total und vermisste sie zugleich schrecklich. 

Als nächstes machte mein Arbeitgeber klar, dass Homeoffice nur geduldet wird, um während der Pandemie kein Risiko einzugehen.

Bei mir ploppten immer häufiger Fragen auf.

Soll ich nach fast 20 Jahren den sicheren Job kündigen?

Glücklich in der Firma und trotzdem kündigen? Ist das sinnvoll?

Ist eine Langzeitreise ein Grund, die gut bezahlte Arbeit aufzugeben?

Reicht unser gespartes Geld für eine Auszeit mit finanzieller Durststrecke? 

Job kündigen Auszeit Welt bereisen
Hinter staubigen Aktenbergen: Aussicht auf Welt

Meine Contra-Liste gegen die Kündigung meines Jobs war deprimierend lang.

Sie brüllte mir ein klares NEIN entgegen:

  • die Arbeit gefällt mir, die täglichen Zahlen beruhigen mich
  • tolle Kollegen, nette Chefs
  • jeden Monat pünktlich Gehalt
  • tarifliche Bezahlung und zusätzliche Leistungen
  • kurzer Arbeitsweg, mit dem Rad nur 7 Minuten
  • relativ flexible Arbeitszeiten, Kernzeit von 9 bis 15 Uhr
  • hohe Verantwortung für ein eigenes Aufgabengebiet
  • krisensicherer Job (gewohnt wird immer)
  • angenehmer Arbeitsplatz, schönes Büro
  • ausgezeichnete Software für die tägliche Arbeit (YES!)
  • Swen arbeitet in der Nähe, wir können uns mittags treffen

Scheinbar war alles perfekt. Und doch. 

Die Pro-Kündigung-Liste war kurz und überzeugend:

  • mehr Freiraum für eigene Ideen und Projekte
  • unbekannte Länder entdecken und dort arbeiten
  • den ganzen Tag mit Swen zusammen sein
  • keine eiskalten Winter mehr in Deutschland

Der nächste Lockdown überrollte Deutschland im Winter 2020 wie eine frostige Welle und wir erkannten:

„Wir wollen unsere Lebenszeit intensiver genießen. Freier über unsere Zeit bestimmen.
Zusammen LEBEN, nicht nur zusammenleben.“

Wir schauten auf unsere interne Bucket List:

  • länger in Sri Lanka bleiben und die einsamen Strände genießen
  • Langzeit-Inselhopping in Thailand
  • einen Frühling in Portugal verbringen und täglich die Wellen des Atlantiks sehen
  • für eine bestimmte Zeit in Australien sein und die entspannte Sichtweise in uns aufnehmen
  • zur Zeit der Kirschblüte in Japan wohnen
  • House Sitting in Neuseeland
  • in Costa Rica arbeiten und die bunte Tierwelt bewundern
  • einige Monate in Südamerika leben und Tanzstunden nehmen
  • einen Sommer in Kanada verbringen und von der Natur verzaubern lassen
  • Afrika entdecken und schauen, ob wir da auch arbeiten können (Wir haben keinen Plan, ob uns der Kontinent emotional berührt.)

Das ist nur ein kleiner Auszug. Unsere Wunschliste ist noch länger und sie wächst täglich. 

Mit jedem guten Buch, das wir lesen und mit jeder neuen Podcastfolge kommen Traumziele dazu.

Taiwan, Ecuador, Georgien.. uns zieht es vor allem in Länder, die noch nicht mit Bettenburgen zugeklatscht wurden.

Und je länger wir darüber nachdachten, desto klarer wurde uns:

„Das schaffen wir nicht in 30 Tagen Urlaub pro Jahr.“

Job kündigen Neustart Homeoffice
Bester Arbeitsplatz: Mit dem Laptop in der Wohlfühlzone
Job kündigen Laptop Ortsunabhängigkeit
Ausblick im Homeoffice 2020: Traumhaft.

Auf den Fotos siehst Du unseren Kater Paulchen. Er sollte während der Reisen bei unserem Sohn wohnen. Im Juli 2021 hat uns Paulchen für immer verlassen. Es war, als würde er uns zuflüstern:
`Macht Euch mal keine Gedanken um mich und reist los. Schön war es mit Euch


Ein Lösungsansatz: Reicht ein bisschen Sabbatical aus?

Mutige Mandy.

So habe ich mich bei einem Netzwerk-Treffen des Citizen Circle vorgestellt. Das ist eine Gemeinschaft, in der sich ortsunabhängige Unternehmer verbinden. Ein geschützter Ort, um waghalsige Träume in die Tat umzusetzen.

Aber bin ich mutig genug, meinen sicheren Job zu kündigen?

Irre genug, neu zu starten und gemeinsam mit Swen die soziale Hängematte zu verlassen?

Vielleicht hast Du auch schon einmal über ein Sabbatjahr nachgedacht. 

Kennst Du nicht? 

Man steigt für einige Monate aus dem Job aus und kehrt nach der Auszeit an den Arbeitsplatz zurück.

Mit dem Arbeitgeber sprichst Du rechtzeitig darüber. Entweder Dein Chef richtet ein Zeitkonto ein, auf das Du sparst oder Du nimmst unbezahlten Urlaub.

Die wichtigsten Punkte eines Sabbaticals ohne unbezahlten Urlaub:

  • Du bleibst angestellt
  • es dauert in der Regel zwischen 3 und 12 Monaten
  • die Dauer ist auf einen vereinbarten Zeitraum begrenzt
  • Du sparst Arbeitszeit, Urlaub oder Gehalt auf einem Zeitsparbuch
  • bei Gehaltsfortzahlung bleibst Du weiter krankenversichert

Falls das Thema neu für Dich ist, findest Du hier wertvolle Infos zum Sabbatical:

Ist ein Sabbatical die perfekte Lösung für mich? Brauche ich einfach nur mal eine Auszeit?

Immer tiefer tauchte ich in meine Reiseträume ab. Mir wurde klar:

  • Ich brauche keine Auszeit.
  • Ich möchte unterwegs arbeiten.
  • Ein Jahr könnte zu kurz sein für unsere Reisepläne.

Ich entschied mich gegen ein Sabbatjahr. Der Hauptgrund:

„Für meine Langzeitreise mit Swen möchte ich kein Verfallsdatum. Die Freiheit könnte mir so gut gefallen, dass ich nie wieder zurückwill in die Firma.“

Und so fand ich es fairer, einen Schlussstrich zu ziehen. Einen vollendeten Haken zu setzen hinter eine Zeit voller Sicherheit und Geborgenheit.

Mein Kompromiss: Ein Jahr Kündigungszeit.

Nicht, weil das im Gesetz steht oder in meinem Arbeitsvertrag. Sondern, damit meine Chefs geeigneten Ersatz für mich finden. 

Also kündigte ich meinen Job zum 31. März 2022.

Es ist ein letztes Zugeständnis. Ein Abschied mit Verzögerung.

Job kündigen und reisen - Postkarten
Abgeschickt: Postkarten auf Lebensreise

Reisen und arbeiten: Und was ist mit Corona?

„Und was ist, wenn das Virus nächstes Jahr weiter alles einschränkt?“

Das höre ich häufiger, wenn ich von unseren Reiseplänen erzähle. 

Vielleicht geistert Dir die Frage ebenfalls durch den Kopf, während Du meinen Beitrag liest.

Die Antwort: Wir reisen trotzdem los.

Reisen und arbeiten zu Zeiten der Pandemie, geht das?

Ja, das funktioniert besser als Du denkst. Worauf wir uns einstellen:

  • mögliche Quarantäne für einige Tage nach der Ankunft 
  • zusätzliche Kosten für Tests im Wunschland
  • Einschränkung des öffentlichen Verkehrs
  • geschlossene Restaurants
  • weniger verfügbare Unterkünfte
  • günstigere Mieten, weniger Nachfrage 

Wir sind beide geimpft. Im Falle einer Erkrankung hoffen wir auf einen milden Verlauf. Sollte uns das Virus erneut erwischen, vertrauen wir auf das Leben.

Job kündigen und reisen Warnschild
Auf Abwegen? Job kündigen und reisen in der Pandemie

Es passieren immer Dinge, mit denen wir nicht rechnen. 

Zu Hause. In fremden Ländern. Wir werden daran wachsen.

Und weil wir nicht nur auf unser Reiseglück hoffen, vertrauen wir zusätzlich auf eine Auslandskrankenversicherung. 

Für unsere Langzeitreise versichern wir uns bei der HanseMerkur*. Die Vorteile der Versicherung: 

  • Corona-Schutz
  • keine Selbstbeteiligung
  • Krankenrücktransport zum Wohnort
  • Absicherung trotz Reisewarnung
  • Verlängerung des Aufenthalts möglich

Mut machen uns die Geschichten von Reisebloggern, die trotz Corona im Jahr 2021 außerhalb von Europa unterwegs waren.

Hier stelle ich Dir einige Reisende vor, die auf ihrem Blog von den Erfahrungen berichten:

Bist Du unsicher und möchtest selbst gern los, helfen Dir vielleicht diese Geschichten.

Kennst Du andere Reiseblogger, die gerade im Ausland sind?

Schreib es gern in die Kommentare.


Loslassen bitte: Ein Traum von Ortsunabhängigkeit

„Macht Ihr eine Weltreise?“

Nicht direkt. Wir planen, einige Monate in einem Land zu verbringen. 

Wir werden dort arbeiten und in die Kultur eintauchen. Manchmal nehmen wir auf dem Weg dorthin oder auf dem Rückweg ein weiteres Land mit. Zwei bis vier Monate bleiben wir und kehren nach Deutschland zurück. 

Bei einer Weltreise besucht man nacheinander mehrere Länder. Eventuell machen wir das mal. Im Moment haben wir andere Wünsche. Wir wollen langsam reisen. 

„Wie finanziert Ihr die Ortsunabhängigkeit?“

Als unsere Söhne ihren eigenen Weg gingen, dachten wir unser Leben neu. Ein Gedanke von finanzieller Unabhängigkeit flackerte in ins auf und ließ uns nicht mehr los. 

In den letzten Jahren haben wir Geld gespart, weil wir mehr reisen wollten. Welche Schritte wir dabei gegangen sind, haben wir in einer Anleitung für Dich zusammengefasst:

So finanzieren wir unseren Lebensplan von Ortsunabhängigkeit nach der Kündigung meines Jobs:

  • Mandy arbeitet freiberuflich im Bereich Buchhaltung als virtuelle Assistentin
  • Swen bleibt angestellt als Software-Entwickler
  • Selbständigkeit, Aufträge über unsere Lebensentdecker GbR 
  • Dividenden aus der Geldanlage in Aktien
  • Einnahmen aus unserem Reiseblog MARO-Effekt.de
  • Arbeitslosengeld Mandy, falls ihre Einnahmen nicht ausreichen

Ein ausgesprochen solider Plan, finden wir.

Was meinst Du dazu?

Job kündigen und reisen - Mut
Loslassen bitte: Glücksmomente auf Reisen

Zukunft mit Struktur: Planung eines neuen Lebensentwurfes

Ich habe meinen Job selbst gekündigt.

Melde ich mich arbeitslos, werde ich 3 Monate für das Arbeitslosengeld gesperrt

Ja, wir haben Geld gespart und ja, ich will selbständig arbeiten. Und es wäre fantastisch, wenn wir künftig mit MARO-Effekt.de mehr Mäuse in unsere Reisekasse locken.

Fast 30 Jahre habe ich in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Warum also auf Unterstützung verzichten, wenn es holprig anläuft?

Meine Schritte in die persönliche Freiheit für die nächsten Monate:

  • arbeitslos melden und Sperre in Kauf nehmen
  • Selbständigkeit weiter aufbauen
  • falls die Freiberuflichkeit anfangs zu wenig Knete einbringt, Arbeitslosengeld für die verbleibenden 9 Monate in Anspruch nehmen (nur wenn wir in Deutschland sind)
  • anfangs über die Arbeitslosigkeit krankenversichert sein

Unser erstes Reiseziel steht fest. Wir starten unsere Ortsunabhängigkeit in Thailand.

Als wir 2017 im Land waren, haben wir uns total wohlgefühlt. Es gab ultraschnelles, günstiges Internet, was für unsere ortsunabhängige Arbeit enorm wichtig ist.

Den Sommer verbringen wir in Deutschland und spätestens im Herbst 2022 wollen wir wieder losreisen.

Wohin? Das entscheiden wir spontan. 

Wo fühlen wir uns wohl? Welches Land wollen wir entdecken? Und wohin können wir ohne starke Einschränkung während der Pandemie reisen?

Auch die Events des Citizen Circle spielen eine Rolle. Die etwa 500 Mitglieder der Community leben und arbeiten in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt. Das nächste Treffen findet im Januar 2022 auf der kanarischen Insel Teneriffa statt. Die Flugtickets haben wir bereits gebucht.

Bei der Wahl zukünftiger Ziele werden wir oft einen Blick auf die Veranstaltungen des Citizen Circle werfen.

Job kündigen und loslassen - Würfel

Gefallene Würfel: Ein Neuanfang ohne Job

Was hätte mich aufgehalten? 

Nichts. 

Nachdem ich entschieden hatte, meinen Job zu kündigen, breitete sich ein Gefühl der Freude in mir aus.

Ein wilder Mix aus Dankbarkeit, Erleichterung und Gewissheit.

Das Wissen, dass alles gut wird, trägt mich. Und hilft mir, jeden Tag einen Schritt weiterzugehen.

Wie meine Leiterin auf die Nachricht meiner Kündigung reagiert hat?

Absolut großartig. Zwar war sie entsetzt, weil ihre schlimmsten Befürchtungen eintrafen, aber als ich ihr von unseren Plänen für die Zukunft erzählte, verstand sie mich. Und sie war froh, dass ich ihr 12 Monate Zeit für den Abschied gab.

Wie sieht es bei Dir aus?

Würdest Du Deinen sicheren Job aufgeben, um die Welt zu bereisen?

Oder könntest Du Dir ein Sabbatical vorstellen?

Verrate es mir unbedingt in den Kommentaren. Ich freu mich drauf.


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18 Kommentare
  1. Liebe Mandy,
    das klingt alles durchdacht und super gut! Ich habe den Schritt vor acht Jahren gemacht, als die Jüngste flügge wurde, und es nie eine Sekunde bereut. Auch wenn mich Corona heftig getroffen hat, weil die Bausteine meiner Freiberuflichkeit alle mit Tourismus zu tun haben – es geht immer weiter! Ich wünsche euch eine ganz tolle Zeit mit vielen schönen Reisen und bin gespannt, was ihr berichtet.
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,
      wunderbar, dass Du den Weg schon gegangen bist. Mich ermutigt, dass Du es trotz der herausfordernden Zeit nicht bereut hast.
      Ich drück Dir die Daumen, dass Deine Bausteine künftig wieder robuster sind und Dich noch lange tragen.
      Liebe Grüße und herzlichen Dank
      Mandy

  2. Ui, das klingt spannend! Dann wünsche ich viel Erfolg beim Neustart (und natürlich schöne Reisen). Auf dass alles so wird, wie Ihr Euch das vorstellt!

    1. Danke für Deinen lieben Kommentar, Sabine.
      Das wird bestimmt großartig. 🙂

  3. Ein toller Artikel und eine wunderbare Entscheidung, die ich absolut nachvollziehen kann (habe ich sie doch selbst für mich auch schon getroffen und niemals bereut 🙂 ). Für eure Reise und den neuen Lebensabschnitt wünsche ich euch alles, alles Gute – das wird bestimmt großartig! 🙂

    1. Vielen Dank, Sonja. Wir freuen uns über Deinen lieben Gruß.
      Schön, dass Du so eine wichtige Entscheidung auch schon getroffen hast.
      Liebe Grüße
      Mandy

  4. Hallo Ihr 2,
    eine super Entscheidung und wir sind uns ziemlich sicher, dass Ihr sie nicht bereuen werdet. Und wenn doch, gibt es sicherlich Mittel und Wege, in ein anderes Leben zurückzukehren, schließlich gebt Ihr ja nicht alles auf hier in Deutschland. Wir selbst haben tatsächlich noch nie in unserem Leben einen Tag angestellt gearbeitet und es bis heute nicht bereut, trotz vieler Unsicherheiten und manchmal auch ein wenig Bammel, wie das denn alles weitergehen soll. Wünschen Euch tolle Reisen und sind sehr gespannt. Werden Euch begleiten! Viele Grüße von Gabi und Michael

    1. Liebe Gabi, lieber Michael,
      danke für Eure ermutigenden Worte und die lieben Wünsche. Wir sind uns auch sicher, dass wir den Entschluss nicht bereuen werden.
      Egal was kommt, wir freuen uns auf die Erfahrung. Und auf die Sonne. *bibber*
      Großartig, dass Ihr uns auf dem Weg begleitet.
      Liebe Grüße
      Swen & Mandy

  5. Liebe Mandy, lieber Swen,

    ein toller Artikel! Ich finde es sehr schön zu erfahren, dass es sich bei euch um keine „Über-Nacht-Entscheidung“ gehandelt hat. Ihr habt die Pläne Schritt für Schritt reifen lassen, bis es sich „richtig“ angefühlt hat.

    Ich freu mich auf weitere Berichte von eurer „Reise“.

    Liebe Grüße

    Karin

    1. Liebe Karin,
      klasse, dass Dir unser Bericht gefällt. Vielen lieben Dank für Deinen herzlichen Kommentar.
      Wir sind auch total gespannt, wohin uns diese besondere Reise führen wird.
      Liebe Grüße senden
      Swen & Mandy

  6. Liebe Mandy,

    ein sehr schöner Artikel und eine tolle Gegenüberstellung!
    Wir standen vor einigen Jahren vor derselben Entscheidung. Der Entscheidungsprozess hat auch mehrere Monate gedauert. Wir waren dann auch sowas von reif für die Weltreise. 🙂 Da wir damals aber beide nicht so happy im Job waren, hat es das Ganze natürlich einfacher gemacht.

    LG, Janine

    1. Liebe Janine,
      herzlichen Dank für das Lob!
      Ich kann gut nachempfinden, wie Ihr Euch gefühlt habt. Auch wenn es im Job nicht optimal läuft, bietet er (meist) Sicherheit. Schön, dass Ihr den Schritt gegangen seid und diese Erfahrung machen konntet.
      Den Überblick auf Deinem Blog zu Eurer Weltreise in 2019 finde ich übrigens gut strukturiert und super hilfreich.
      Liebe Grüße
      Mandy

  7. Mandy, was für eine schöne Story. Ich wünsche euch beiden einen ganz wundervollen Start in das neue Leben. Bei mir hat sich das „schleichend“ entwickelt, zuerst ein Auslandssemester in Kapstadt, dann ein 1-jähriges Sabbatical und fortan immer mehr Reisen. Nun darf ich den Winter in Mexiko verbringen und von hier aus arbeiten. Einfach nur toll! Wie du schreibst, es braucht allerdings schon eine gewaltige Portion Mut diese Schritte zu gehen. Euch alles gute und vielleicht mal persönlich, LG Tobias

    1. Lieber Tobias,
      es freut mich unglaublich, dass Dir mein Beitrag gefällt. Danke für Deine Nachricht und die lieben Wünsche.
      Ein Winter in Mexiko finden wir ebenfalls verlockend. Es wäre schön, wenn wir uns persönlich treffen, wo auch immer auf der Welt.
      Hab eine tolle Zeit in der mexikanischen Sonne.
      Liebe Grüße
      Mandy

  8. Super inspirierender Beitrag, liebe Mandy. Schön, dass du deine Reise in die Freiheit so ehrlich und detailgenau dokumentierst. Damit kannst du bestimmt vielen Menschen Mut machen, wie die mutige Mandy zu handeln! Ich begleite euch gern auf eurem weiteren Weg und bin schon sehr gespannt darauf. Grüße aus Mexiko, Hola!

    1. Liebe Birgit,
      über Deinen Kommentar habe ich mich riesig gefreut. Ja, es wäre wundervoll, wenn ich unsere Leser mit meinen Gedanken ermutigen kann. Freiheit beginnt im Kopf.
      Liebe Grüße nach Mexiko
      Mandy

  9. Toller Artikel. Vielen Dank für den Einblick. Mutige Mandy passt da ganz genau. Irgendwann… 😉

    1. Danke, liebe Anna. Wie wundervoll, dass Dir mein Beitrag gefällt. 🙂

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