Wie Du endlich Dein Englisch verbesserst und Dich auf Reisen nicht mehr hilflos fühlst

Englisch verbessern Scrabble

Englisch lernen Fünfjährige heute schon im Kindergarten.

Meine erste Fremdsprache war Russisch. Sechs Fälle und diverse Zisch-Laute sind das Herzstück dieser Sprache.

Brauche ich heute nur noch selten. 

Übrig geblieben sind Fragmente.

Ab der siebten Klasse durfte ich endlich Englisch lernen. Für meine ersten Reisen reichte mein abenteuerliches Schulenglisch aus.

Nach einem peinlichen Erlebnis in Paris beschloss ich: 

„Ich will mein Englisch verbessern, um entspannter zu reisen.“

Wie siehts bei Dir aus? Bist Du bereit für eine Lektion?

Reist Du noch mit Deinem Schulenglisch durch die Welt?

Hast Du das auch schon auf Reisen erlebt?

Im Hotel begrüßt Du die Empfangsdame auf Englisch. 

Schiebst Deinen Reisepass über den Tresen. Freundlich fragt sie, wie Deine Anreise war.

“Very good,” antwortest Du.

Du atmest erleichtert auf: Das war einfach.

Die nette Dame erfasst Deine Daten und Du unterschreibst.

Und dann erzählt sie. Wann es Frühstück gibt. Wie Du zu Deinem Zimmer kommst. Irgendwas mit Service verstehst Du noch. Und abends wird das Hotel abgeschlossen.

Du nickst unsicher. Und siehst fragend Deinen Reisebuddy an.

“Hast Du alles verstanden?”

Du willst diese peinlichen Situationen auf Reisen reduzieren?

In diesem Beitrag erhältst Du wertvolle Tipps, wie Du Dein Englisch verbessern kannst.

Du erfährst, was Lern-Apps für Dein Handy taugen. Und wie Du Englisch auf Reisen künftig einsetzt wie ein verbales Schweizer Taschenmesser.

Bereit?

Der ideale Schlüssel, um Dein Englisch für die Reise aufzufrischen

“My English is not the yellow from the egg”

Nein, diesen Satz habe ich nicht gesagt. 

Mangelhafte Sprachkenntnisse entlockten mir andere witzige Experimente.

Etliche Wege habe ich probiert, um mein Englisch für die Reisen zu optimieren. 

  1. Englische Filme oder YouTube-Videos schauen – Das hilft, wenn Du viele englische Vokabeln kennst und die Schauspieler deutlich sprechen. Bei „Dirty Dancing“ verstand ich die englischen Texte halbwegs. Den Film habe ich unzählige Male gesehen und bin im Deutschen an vielen Stellen textsicher. 
    (“Mein Baby gehört zu mir.”) 
  2. Lernbücher, Arbeitshefte und CDs durcharbeiten – Habe ich probiert und sie halfen mir, in Englisch sicherer zu werden. Ich lernte mit dem Material und nach 6 Wochen war ich durch mit dem Stoff. Für eine kurzfristige Verbesserung war diese Option okay. 
    Für diesen Lernweg brauchst Du Disziplin.
  3. Englische Bücher lesen – Habe ich mehrfach getestet. Spannende Liebesromane verstand ich nur zur Hälfte, weil ich Wörter häufig nicht kannte. Auf dem Kindle von Amazon kannst Du unbekannte Vokabeln übersetzen.
    Dieser Weg ist eine gute Hilfe, wenn Du ein Basiswissen in Englisch hast. 

Diese Methoden brachten mich weiter, doch beim Städtetrip nach Paris stammelte ich wieder hilflos rum. 

Vor drei Jahren fand ich endlich die Lösung. 

Mein Englisch optimiere ich seitdem nebenbei. Jeden Tag.

Klingt einfach. 

Funktioniert sogar.

Ich entdeckte Sprachlern-Apps für mein Handy. 

Davon hatte ich schon häufiger gehört, es jedoch nie selbst probiert. Und jetzt bin ich begeistert. Moderne Tools bieten eine großartige Möglichkeit, Dein Englisch zu verbessern. 

Jeden Tag einige Minuten helfen Dir, endlich sicherer zu werden in Englisch.

Englisch verbessern Wörterbuch
Verstaubter Klassiker: Das englische Wörterbuch

Zahlreiche Apps habe ich getestet. Die meisten Helfer löschte ich nach wenigen Tagen wieder von meinem Handy.

Meine Favoriten unter den Sprachlern-Apps für Englisch: 

  1. Babbel
  2. Duolingo

Du willst ebenfalls Dein verbales Taschenmesser schärfen? 

Beide Apps unterstützen Dich bei Deinem Ziel.

Doch mit welcher Sprachlern-App kannst Du besser Englisch lernen?

Wie hilfreich ist Englisch lernen mit Babbel?

Klar. Seriös. Sympathisch. 

Das war der erste Eindruck, den die Sprachlern-App Babbel mir vermittelte. Aus dem Deutschen kannst Du 13 verschiedene Sprachen lernen. 

Neben Englisch bietet Dir Babbel unter anderem Indonesisch, Spanisch und Französisch an.

Und wie funktioniert das? Du lädst die App auf Dein Handy und meldest Dich mit Deiner E-Mail-Adresse bei Babbel an.

Anmeldung bei Babbel:

Voriger
Nächster

Quelle: Babbel-App

Die 13 Sprachen werden in verschiedene Kurse eingeteilt:

  • Einsteiger
  • Anfänger
  • Vormittelstufe / Mittelstufe / Selbständig
  • Fortgeschritten
  • Auffrischer-Training
  • Business Englisch
  • Grammatik
  • weitere Spezial-Kurse

In jeder Lerneinheit kannst Du die erste Lektion testen. 

Auf diesem Weg kannst Du mit dem System warm werden. Möchtest Du weiterlernen, brauchst Du das kostenpflichtige Abo. 

Hast Du Dich für Babbel entschieden, wählst Du zwischen verschiedenen Themen. 

Möchtest Du Englisch für die Reise verbessern, wählst Du die Lektion dazu.

Soll es im Job vorangehen, kannst Du in Kursen für verschiedene Berufe lernen. 

Die Sprachlern-App Babbel ist extrem umfangreich. Über 2 Jahre habe ich mit Babbel täglich Englisch gelernt. Nach dem Ende meines Abos waren noch immer unfassbar viele Lektionen übrig.

Bist Du der zielstrebige und ehrgeizige Typ? 

Du möchtest ohne große Spielereien Dein Englisch verbessern? 

Babbel könnte Dir gefallen.

Quelle: Babbel-App

Hast Du Dich für Babbel entschieden, buche das Abo nicht in der App. 

3 Monate kosten in der App monatlich 13 €. 

Über unseren Link kannst Du Geld sparen – bei einem 3-Monats-Abo zahlst Du monatlich 9,99 €: 

Die App kannst Du Dir für das iPhone im App-Store und für Android bei Google Play herunterladen.

Babbel:

Ein großer Vorteil: Du kannst Babbel offline nutzen. In fremden Ländern oder auf dem Flug kannst Du ohne Internet Englisch üben.

Warum ich nicht mehr mit Babbel lerne? 

Der Spieltrieb hat mich verführt:

Was ist das Besondere am Englisch lernen mit Duolingo?

Ich bin süchtig.

Nach einer Eule!

Seit 577 Tagen nutze ich Duolingo. Ohne Pause. Jeden einzelnen Tag.

Wie es dazu kam? 

Meine Kollegin schwärmte von dieser Sprachlern-App. Spielerisch aufgebaut, mit täglichen Herausforderungen. 

Ihre Begeisterung machte mich neugierig. In den ersten Monaten verbesserte ich mein Englisch parallel mit beiden Apps: 

Babbel und Duolingo.

Nach einigen Monaten wechselte ich komplett zu Duolingo. 

Interessiert? Nach dem Download lernst Du die bunte Duolingo-Eule kennen. Sie lobt Dich für Fortschritte und gibt Anregungen. 

Klingt das albern für Dich? Es hilft Dir beim Lernen. 

Nachdem Du Dir die App auf Dein Smartphone geladen hast, wählst Du Englisch aus und kannst sofort loslegen.

Quelle: Duolingo-App

Zu Beginn absolvierst Du einen Test, der Deine Kenntnisse ermittelt. Hast Du in der Schule einige Brocken Englisch gelernt, startest Du nicht mit 

“Hello, my Name is ..”

Wörter und einzelne Sätze kannst Du anhören und beliebig oft wiederholen. 

Bei Duolingo gefällt mir besonders der Gamer-Ansatz für die tägliche Dosis Englisch: Ranking, Erfahrungspunkte und virtuelle Coins ziehen mich magisch an.

Motiviert Dich das ebenfalls? Dann probiere es aus.

Was ist der Nachteil bei Duolingo? 

Du kannst nicht quer in Deine bevorzugten Lernthemen einsteigen. Die Lektionen bilden die Form einer Pyramide. Neue Themen schaltest Du frei, indem Du Dich von oben nach unten durchspielst. 

Was außerdem fehlt: Erläuterungen in den einzelnen Lektionen und die Möglichkeit, Vokabeln zu lernen.

Voriger
Nächster

Quelle: Duolingo-App

Die App kannst Du Dir für das iPhone im App-Store und für Android bei Google Play herunterladen.

Duolingo:

Englisch verbessern per App: Duolingo vs. Babbel

Welche Sprachlern-App ist besser? 

Beide Tools sind umfangreich und leicht verständlich. Probiere aus, mit welchem Programm Du besser klarkommst. Empfehlen kann ich beide Apps. 

Welches Tool ist Dein Favorit?

 DuolingoBabbel
verfügbare Sprachen für DeutschEnglisch, Französisch, SpanischEnglisch, Französisch, Spanisch, Dänisch, Indonesisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Türkisch
Dauer einer Lektion~ 4 min~ 5 min
Motivationskicktäglicher Zähler; Erfahrungspunkte und virtuelle Coins; wöchentliche Ranglistenhohe Eigenmotivation nötig
Vokabeln lernennicht vorhandenneue Vokabeln landen automatisch in der virtuelle Lernbox
offline verfügbarja (nur in der kostenpflichtigen Version)ja
kostenfreie Versionunbegrenzt; Werbung nach jeder Lektioneingeschränkt; nur als Testversion für einzelne Lektionen
monatliche Kosten bei 1 Monat Laufzeit13,99 €16,99 €
monatliche Kosten bei 12 Monaten Laufzeit7,69 €5,99 €
Testversion7 Tage20 Tage
Bewertung
5/5
5/5

Bei Duolingo überzeugt mich der spielerische Ansatz. 

Mein Zockerherz schlägt höher, wenn ich in der wöchentlichen Rangliste am Sonntag auf einem Abstiegsplatz stehe. Oft lerne ich sonntags vor dem Einschlafen noch eine halbe Stunde mit Duolingo, um meinen Platz in der Diamanten-Liga zu halten.

In der kostenfreien Basisversion kannst Du bei Duolingo fast alle Funktionen nutzen. An die Werbung gewöhnst Du Dich. Mit einem Klick auf das Kreuz kannst Du sie entfernen. Nur die Offline-Funktion fehlt in der freien Version.

Bei Babbel begeistert mich die klare Struktur. 

Deine neu erlernten Wörter landen in einer virtuellen Lernbox, mit welcher Du täglich Vokabeln üben kannst. Von Beginn an kannst Du zwischen den einzelnen Themen herumspringen.

Englisch lernen mit Babbel ist intensiver. Und zielführender.

Optimal Englisch verbessern in 1.000 Minuten

Der Berliner Flughafen wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Lerne täglich. Schon 10 Minuten pro Tag bereiten Dich auf Deine nächste Reise in ferne Länder vor.

Kennst Du die Geschichte von den 1.000 Wanderern?

Stell Dir vor, 1.000 Wanderer laufen an einem sonnigen Tag auf demselben Pfad nacheinander durch einen Birkenwald.

Was passiert?

Grashalme werden niedergetrampelt. Morsche Zweige brechen ab. Vielleicht werden Blätter abgerissen.

Beim nächsten Regen richten sich die Halme wieder auf. Gras wächst nach. Laufen jedoch 10 Wanderer an 100 Tagen in Folge diesen Pfad entlang, entsteht ein Weg.

Genauso ist es mit dem Englisch lernen. 

Übst Du Englisch an einem einzigen Tag  in 1.000 Minuten – das sind umgerechnet knapp 17 Stunden – hast Du ein Grundverständnis von der Sprache. 

Du erinnerst Dich später an den ungefähren Weg. 

Ein großer Teil der erlernten Vokabeln verschwindet wieder aus Deinem Gedächtnis.

Lernst Du hingegen an 100 Tagen täglich 10 Minuten, schaffst Du Deine eigenen Trampelpfade im Kopf.

Du erzählst Freunden von einem witzigen Satz aus Deiner App.

Hörst im Radio einen bekannten Song und verstehst plötzlich den Refrain.

Kapierst endlich den Sinn einer bekannten Redewendung.

Damit setzt Du im Alltag wichtige Anker für Dein Englisch.

Englisch verbessern täglich üben
Entspannt lernen: Mit Handy im Hängesessel

9 zusätzliche Tipps für Deine Fortschritte in Englisch

Du hast bereits eine Sprachlern-App auf Dein Handy geladen?

Prima!

Meine besten Tipps, damit Dein Englisch-Training zum Erfolg wird: 

  1. Nutze ein hilfreiches Tool, das Dir Spaß macht.
  2. Lerne täglich 10 Minuten, jeden Tag – ohne Pause.
  3. Willst Du länger lernen, mach das. Achtung: Nimm Dir trotzdem nicht mehr vor als 10 Minuten pro Tag. So bleibst Du motiviert.
  4. Wähle einen Zeitpunkt, den Du jeden Tag einräumen kannst. Ich übe die erste Lektion des Tages beim Zähneputzen.
  5. Sprich die Worte in der App laut nach. (Das klingt lustig beim Zähneputzen.)
  6. Erzähle Freunden von erreichten Zielen. (100 Tage in Folge gelernt.)
  7. Belohne Dich für erreichte Ziele. (Geh mit Deinem Partner essen.)
  8. Übst Du schon eine Weile mit der App, gehe neue Lernwege auf Englisch. (z.B. YouTube, Sprachreise, Bücher, Gespräche,..)
  9. Sprich Englisch auf Deiner Reise durch Europa, Asien oder Amerika, auch wenn Dein Reisebuddy scheinbar besser Englisch kann. Rede selbst, dadurch wirst Du fit in Englisch.

Nachdem ich etwa zwei Jahre täglich Englisch geübt hatte, planten wir eine Reise an Portugals Westküste

Es war Zeit für eine neue Sprache. 

Die Eule von Duolingo hatte ich schwer in mein Herz geschlossen. Daher wollte ich mit dieser App Portugiesisch lernen.

Die Herausforderung:   Deutsch – Portugiesisch bietet Duolingo nicht an.

Ich überlegte, wieder mit Babbel zu lernen. Doch die Eule von Duolingo hatte mich um den kleinen Flügel gewickelt.

Die Lösung:   Ich lerne Englisch – Portugiesisch.

Mit dieser Methode gelang mir eine Win-win-Situation: Ich lerne eine weitere Fremdsprache und mein Englisch verbessere ich zusätzlich.

Anfangs befürchtete ich, dass der Umweg über die englische Sprache zu kompliziert ist.

Ist es nicht.

Es macht noch mehr Spaß.

Englisch verbessern Tastatur

Lernst Du noch oder reist Du schon?

“This key is game over” 

Diesen denkwürdigen Satz sagte meine Freundin vor einigen Jahren beim Mädchenurlaub in einer fremden europäischen Stadt. 

Wir hatten im Hotel eingecheckt und stellten wenige Minuten später fest, dass unser Zimmerschlüssel nicht funktionierte. Der Spruch in schrägem Englisch brachte die Situation auf den Punkt.

Die moderne Technik bietet Dir herausragende Möglichkeiten, wenn Du Dein Englisch für Reisen verbessern möchtest. 

Mein Tipp: Fang noch heute an. Es ist nie zu spät für eine neue Sprache.

Hast Du schon einmal eine peinliche Situation mit Deinem Englisch auf Reisen erlebt?

War es ein Missverständnis?

Ein witziger Satz? 

Wir sind gespannt auf Deinen Kommentar.

Reise ins Ausland Traumstrand Malaysia
Sprachlos auf Reisen: Traumstrand in Malaysia

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Swen & Mandy

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Europa? Asien? Afrika? Mit dem Reiseblog MARO-Effekt nehmen wir Dich mit auf unseren Touren durch die Welt.

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4 Kommentare

  • Liebe Mandy,

    das ist ein wunderbarer Tipp, um in der Corona-Zeit, wo man eh nicht verreisen kann, sein Englisch auszubessern und die langweilige Zeit zu Hause rumzukriegen. Um so stärker bist Du sprachlich, wenn es dann (hoffentlich bald) wieder losgeht. 🙂

    Viele Grüße
    Antonia

    • Mandy sagt:

      Liebe Antonia,
      vielen Dank für Deine Nachricht.
      Die Zeit eignet sich tatsächlich hervorragend für die Reisevorbereitung.
      Ich freue mich sehr, dass Dir mein Tipp gefällt.
      Viele Grüße
      Mandy

  • Schumi sagt:

    Danke für diese tollen Hinweise und Tipps. Du hast mich neugierig gemacht. Gern folge ich Dir auch bei anderen Beiträgen.

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